Weiterbildungsschule
In den Angeboten der Integrativen Sonderschulung und in den Spezialangeboten werden Jugendliche unterrichtet, die starke Entwicklungsverzögerungen, eine geistige Behinderungen und/oder Beeinträchtigungen im körperlichen, sozialen und psychischen Bereich zeigen. Alle Jugendlichen werden durch eine Fachstelle zugewiesen.
Ziele und Inhalte des Unterrichts
Aufbauend auf den Ergebnissen der vorhergehenden Schuljahre wird in der Weiterbildungsstufe bzw. Abschlussklasse versucht, jede Schülerin und jeden Schüler auf einen ihren/seinen Möglichkeiten entsprechenden Ausbildungsstand zu bringen. Das Fächerangebot beinhaltet Allgemeinbildung, Kulturtechniken, Lebenspraxis, Berufsvorbereitung, handwerkliche und musische Fächer, Hauswirtschaft und Sport.
Folgende Ziele und Inhalte stehen dabei im Vordergrund:
- Förderung der Persönlichkeitsbildung
- Förderung der Selbstständigkeit im Alltag
- Weiterentwicklung der schulischen Lern- und Leistungsfähigkeit
- Vermittlung von Einblicken in die Berufs- und Arbeitswelt
- Vermittlung von Einblicken in die Freizeit- und Konsumwelt
- Förderung des Umwelt-, Natur- und Gesundheitsverständnisses
- Förderung der sozialen Kommunikations- und Integrationsfähigkeit
- Förderung des Toleranzverhaltens in einem multikulturellen sozialen Umfeld.
In den Abschlussklassen wird vor allem die Frage der beruflichen Ausbildung wichtig. Die Lehrpersonen und die Berufsberaterinnen und Berufsberater der Regionalstelle für berufliche Eingliederung der Invalidenversicherung unterstützen die Eltern und die Schülerinnen und Schüler bei der Planung der erstmaligen beruflichen Ausbildung.
Es stehen folgende Möglichkeiten offen:
- 10. Schuljahr
- Jugendförderkurs
- geschützte Werkstätten
- Attestausbildungen (Anlehren) in Institutionen den IV
- Attestausbildungen (Anlehren) in geeigneten Betrieben